Liebe Eltern,

gerne stelle ich mich, Dorothea Idrizaj-Tlenschenow, Ihnen als die diesjährige Vorsitzende des Elternbeirats vor und hoffe Sie hatten einen schönen Start ins neue Schuljahr. Als meine Vertreterin wurde Frau Natalie Widmann gewählt, unsere Schriftführerin wurde Frau Nina Buck.

Steckbrief zu meiner Person:

Beruf: Medizinische Fachangestellte (kontaktfreudig)

Alter: 33

Meine Familie: 3 Kinder: Zwillinge (4), Sohn (7); mein Mann und ich wohnen seit 11 Jahren in Rulfingen und haben dort einen kleinen Gebrauchtwagenhandel.

Hobbies und Leidenschaften: Elternbeirat ????, Humor, Lesen, Musikalisches- Kreatives- Technisches -Digitales, naturphysikalische Gesetze.

Mein Motto: „Die Erkenntnis, dass man, wenn man wirklich helfen will, mit der Erziehung zunächst bei sich selbst zu beginnen hat, macht bescheiden, nachsehend, innerlich verantwortlich.“ (Gertrud Feiertag 1890-1943)

Vertrauen, Respekt, Liebe, Freundschaft mit einem Schuss Humor ist das Rezept für gute Zusammenarbeit. Krempeln wir die Ärmel hoch und greifen den Menschen unter die Arme, die unsere Kinder täglich begleiten und sich für die Dinge Zeit nehmen, für die uns keine Zeit bleibt. Ich freue mich auf regen Austausch und gute Gespräche mit Ihnen allen (Sie erreichen mich unter der Tel.: 0176 22975090).

PS: Um Ihnen ein Lächeln ins Gesicht zu zaubern, denn: „Lachen ist eine körperliche Übung mit großem Wert für die Gesundheit!

„Die Mutter deckt ihre Zwillinge Adam und Ernst zu. Einer der Jungen kichert die ganze Zeit, da fragt die Mama: „Was ist denn so lustig?“ „Du hast Adam zweimal gewaschen und mich gar nicht!“

Schöne Herbstferien und Liebe Grüße

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Idrizaj-Tlenschenow Dorothea

Elternbeiratsvorsitzende

Neue Vorsitzende im Elternbeirat - Frau Idrizaj-Tlenschenow:

Elternbeirätin Dorothea Idrizaj Tlenschenow

Frau Dorothea Idrizaj-Tlenschenow

In der konstituierenden Sitzung des Elternbeirats am 11.Oktober 2018 wurde Frau Dorothea Idrizaj-Tlenschenow einstimmig zur neuen Elternbeirätin der Ablachschule für das Schuljahr 2018/19 gewählt. Für das Amt der stellvertretenden Elternbeiratsvorsitzenden bekam Frau Natalie Widmann alle Stimmen. Frau Nina Buck wurde als Schriftführerin einstimmig gewählt.

Liebe Eltern,

die Zeit um Weihnachten und den Jahreswechsel wird oft als besinnliche und stille Zeit bezeichnet, Ostern sollte uns jedoch erst recht Anlass geben, unser Verhalten auch anderen gegenüber zu überdenken. Oft sagt oder tut man Dinge, die einem hinterher leidtun, von denen man sich wünscht, sie wären niemals geschehen oder man hätte sie eben doch getan. Und nicht immer findet man den Mut und/oder die richtigen Worte, um die Dinge wieder ins rechte Licht zu rücken und (oft unbeabsichtigte) Missverständnisse aus der Welt zu schaffen. Manches trägt man vielleicht sogar ein Leben lang mit sich herum und denkt sich immer wieder: „Warum habe ich eigentlich nicht…?“ oder „Hätte ich doch…!“.

Sich stets und in allen Situationen richtig zu verhalten, ist sicherlich ein Ding der Unmöglichkeit und wäre wahrscheinlich sogar unmenschlich. Menschen machen Fehler, jeder von uns jeden Tag, nicht immer lernt man aus ihnen und begeht sie –bewusst oder unbewusst- immer und immer wieder, aber die, die man nur einmal macht und aus denen man lernt, sind für unser Leben sogar nützlich, sie haben uns weiter gebracht und vielleicht sogar schlauer gemacht.

Durch eine möglichst gute Bildung und Erziehung möchten wir unseren Kindern ein gutes Leben ermöglichen, sie aber auch vor Fehlern bewahren. Wir verbringen möglichst viel Zeit mit ihnen, beantworten ihre Fragen und versuchen, ihnen die Welt zu erklären. Wir möchten keinesfalls, dass sie auf eine „schiefe“ Bahn geraten. Nicht immer gelingt uns dies, und allein schaffen wir es auch nicht. Kindergärten und Schulen sind dabei eine wichtige und unabdingbare Hilfe, unsere Anforderungen an diese Einrichtungen sind darum berechtigterweise auch dementsprechend hoch.

Der Blick nach Amerika zeigt uns gerade, wie schockierend und beängstigend es ist, wenn sich jemand wie ein unerzogenes, verwöhntes Kind benimmt, mit Beleidigungen nur so um sich schlägt und keine Gelegenheit ausnutzt, anderen vor den Kopf zu stoßen. Von Kinderstube und Erziehung keine Spur, könnte man meinen, dabei besuchte dieser Mensch die besten und teuersten Schulen…

An einer portugiesischen Schule ist vor einigen Wochen ein Plakat in englischer Sprache aufgetaucht (die genaue Herkunft ist leider unbekannt), mit dem Lehrer weiterführender Schulen Eltern darauf aufmerksam machen, dass Kinder in Bereichen, die eigentlich schon wesentlich früher erlernt werden und darum ab einem gewissen Alter selbstverständlich sein sollten, große Defizite aufweisen. Auch auf die Rolle des Elternhauses und der elterlichen Erziehung in diesen Bereichen wird in aller Deutlichkeit verwiesen.

Sinngemäß übersetzt steht darauf:

„Liebe Eltern,

wir möchten Sie daran erinnern, dass die sog. „Zauberworte“ wie „Hallo“, „Bitte und Danke“, „Entschuldigung/Es tut mir leid“ zunächst einmal zuhause erlernt werden sollten.

Ebenfalls zuhause lernen die Schüler auch ehrlich, pünktlich, fleißig, gewissenhaft, mitfühlend anderen gegenüber zu sein, sorgfältig mit ihren Sachen umzugehen und das Eigentum anderer zu akzeptieren, sowie Älteren und Lehrern Respekt entgegen zu bringen.

Zuhause lernen sie auch, ordentlich und sauber zu sein, nicht mit vollem Mund zu sprechen und den Müll richtig zu entsorgen.

Hier in der Schule bringen wir ihnen wiederum Sprache(n), Mathe, Geschichte, Geographie, Naturwissenschaften und Sport bei. Wir unterstützen nur die Erziehung, die die Kinder zu Hause von ihren Eltern erhalten haben.“

Meiner Meinung nach sehr deutliche und sicherlich in vielen Fällen auch richtige Worten. Natürlich kann man dies noch nicht von Grundschulkindern in Gänze erwarten, aber es sollte das gemeinsame Ziel von Kindern, Eltern und Lehrern sein, diese Dinge am Ende der Grundschulzeit als selbstverständlich zu betrachten. Schließlich können und sollten einige Punkte bereits mit dem Eintritt in den Kindergarten bzw. während der Kindergartenzeit erlernt werden.

Jeder von uns weiß, wie schwierig manche Dinge sind und ist verzweifelt, hoffnungslos oder wütend, wenn sich der Ellenbogen auch nach der 1000. Ermahnung noch auf dem Esstisch befindet oder die Jacke nicht am Haken hängt. Aber geben Sie bitte nicht auf, sehen Sie die Fortschritte in den anderen Bereichen und loben Sie viel, das motiviert und macht Kinder glücklich! Denn wie viel Freude (und manchmal sogar etwas Stolz) ist in den Gesichtern unserer Kinder zu lesen, wenn sie sehen, dass sie uns mit dem, was sie gemacht oder geschafft haben, eine Freude bereiten.

Auch hilft Vorbildsein sicherlich mehr als der erhobene Zeigefinger, und wer freut sich nicht über einen freundlichen Gruß und ein eigentlich selbstverständliches „Bitte und Danke“!

Darum danke ich Ihnen nun für Ihre Aufmerksamkeit und würde mich freuen, wenn ich Sie ein wenig nachdenklich gemacht habe…

Ihnen und Ihren Familien wünsche ich schöne und erholsame Osterferien!

Herzlich grüßt Sie

Unterschrift Goeze